Donnerstag, 17. November 2016

vegane Apfelmuffins - oberlecker!

Gestern gab es schon wieder eine Über-raschung als ich von der Arbeit nach Hause kam und da auf einmal ein Blech voller Muffins stand!
Julia hat ein neues Rezept für vegane Apfelmuffins auspro-biert und sogar die männlichen Fami-lienmitglieder davon überzeugt, dass auch veganes Gebäck lecker schmecken kann ;-)

Das Rezept ist natür-lich aus dem Netz (bei Dr. Oetker). Julia hat aber zwei Äpfel, 600g Mehl und einen gehäuften Teelöffel Zimt verwendet - zur Nachahmung empfohlen :-)




Dienstag, 8. November 2016

Stickgarn - zwischen sparsam und reichlich ;-)

Wer mich kennt, weiß, dass sich zwei Seelen in meiner Brust befinden: die sparsame und die, die sich wunderbar fühlt, wenn etwas reich-lich vorhanden ist (wo-rüber meine Familie regelmäßig Witze reißt). So bin ich natürlich ein leichtes Opfer für Schnäppchenangebote und muss mich da des öfteren etwas zügeln ;-)

Beim Stickgarn gibt es ja den völlig objektiven Grund, dass man doch eine größere Auswahl an Farben benötigt, um schöne Stickereien zu fertigen. Aber die guten Garne sind für mein Empfinden unverschämt teuer. Ich habe festgestellt, dass die deutsche Firma Madeira auf dem amerikanischen Markt eine viel größere Farbpalette zu unglaublich viel günstigeren Preisen verkauft. Das kann man kaum mit ansehen! Durch Versandkosten und Zoll, hat man als deutsche Stickerin aber keine Chance an diesen Preisen teilhaben.

Je nachdem was man stickt, verbraucht man schon ganz ordentlich Stickgarn und meine sparsame Seele veranlasste mich, beim Einfädeln immer schön den Faden zurückzuziehen, um ja nichts unnötig zu verbrauchen. Zu sehen, wie meine Lieblingsfarben schwanden tat mir in der (anderen) Seele weh, und ich fühlte mich schon genötigt, für manche Projekte nicht so viel verbrauchte, ähnliche Farben einzusetzen ...

Die Erlösung wartete im Internet mit der großen Spule "Rheingold", die sage und schreibe 5000 m Faden hat. Ich dachte zuerst, es sei eine ganz andere Firma oder Stickgarnsorte, aber nein: es handelt sich um das ganz normale Madeira Rayon Mo. 40 Garn, sogar mit denselben Farbnummern, nur steht statt der 1 vorne eine 4. Wenn man hier gut die Preise vergleicht, bekommt man so eine Kone schon für etwas mehr als 10 €, das ist nur etwas mehr als das Doppelte von einer 1000 m Spule. Meine letzten Preisbrecher waren Necreo, Nähpark und Schmieder (Versandkosten berücksichtigen!). Das lohnt sich richtig, aber natürlich nur, wenn man davon auch ordentlich was verbraucht.
  
Ruckzuck geht das bei Freestanding Lace, z.B. den schö-nen Weihnachtsan-hängern. Aber wie ihr Euch vorstellen könnt, ist es für mich auch eine echte Freude, mich satt an meinen Lieblingsfar-ben bedienen zu können. Und hier der Beweis, wie schnell so eine 1000 m Spule an ihre Grenzen kommt ;-)




Knister-Eule von Ruby Jane

Ich liebe Nähpakete! Meistens sind sie völlig überteuert, aber es ist so verführerisch, sich nicht alles mögliche zusammensuchen zu müssen, sondern alles schön vorbereitet parat zu haben und gleich loslegen zu können. Und man kann das Projekt vom Näh-paket, dann ja mit eigenen Stof-fen wieder nachnähen. Wenn ich es erst einmal drauf habe, reicht die Energie auch dafür aus ;-)

Ruby Jane in unserem Einkaufs-Eldorado "Osterstraße" hat hin-ten eine Ecke mit Stoffen und dort hin und wieder kleine Nähpakete für unter 5 €, wo man erstens nicht so ein schlechtes Gewissen haben muss und zweitens weiß, dass das ein schön einfaches und schnelles Projekt ist.

So griff ich zu "Eule Lilly", um zum ersten Mal ein Knister-Tuch-Baby-spielzeug zu nähen. Das ging wirk-lich fix und hat sehr viel Spaß ge-macht! Ich habe den Papierschnitt gleich auf Pappe geklebt und mir so eine Schablone (inkl. Nahtzugabe) gemacht. Baumwollstoff zuschnei-den, auf Knisterstoff und Kuschel-stoff draufnähen, Ausschneiden, wenden, Matratzennaht und fertig!

Genau den Teddystoff vom Näh-paket habe ich im Vorrat und massig Kinderstoffe. Den aus dem Nähpaket finde ich aber auch seeehr schön und nicht so auf Jun-ge oder Mädchen festgelegt.
Also einmal probiert und Lust auf mehr. Ich muss nur noch den Bratschlauch zum Knistern kaufen, dann kann's in Serie gehen. Galerie folgt!

Samstag, 5. November 2016

Kosmetiktäschchen von Congabären

Schon wieder ein Ge-burtstag! Und dies-mal fiel es mir richtig schwer zu entschei-den, was ich dafür nähen könnte. Die Idee meiner Kollegin war ein Kosmetik-täschchen zur Vor-freude auf eine schö-ne Kur.

Da  erinnerte ich mich an die tolle Anleitung von Gabriele von Congabären. Dies war unser allererstes Nähprojekt, initiiert durch das Anleitungsvideo, das die Mädchen auf YouTube entdeckt hatten. Mit dieser Anleitung habe ich meine Lust zum Nähen wiederentdeckt und Julia und Amelie sind zu neuen Fans geworden :-)

Schön zu sehen ist, wie viel leichter mir inzwischen das Nä-hen  fällt. Ich habe sogar, die Stoffe ohne Hilfe ausgesucht ;-) und dann eine etwas schlichtere Variante genäht: ohne Schlau-fe und mit Innen-tasche nur auf der einen Seite. So war das Projekt in einer kleinen Nachtsession hinzukriegen - die Matratzennaht noch schnell vorm Fernseher fertiggestellt.

Ich freue mich richtig über meine Nähproduktivität im Moment. Es macht Spaß und ist ein echter Energiebringer - was will man mehr?

Natürlich wurde das Täschchen noch mit ein paar kleinen Wohlfühlprodukten gefüllt, und meine Kollegin hat sich auch wirklich darüber ge-freut! So soll es sein!



Donnerstag, 27. Oktober 2016

Lunchbag von Pattydoo

Entdeckt bei Fussel-line muss ich dazu sagen! Ganz am Anfang unserer Nähaktivitäten hatten wir uns schon mal an einer Lunchbag aus einem Näh-buch versucht. Damit waren wir nicht ganz so glücklich, weil sie ganz wabbelig und mit dem Steckverschluss nicht so flexibel zu schließen war. Als ich bei Fusselline die entzückende Lunchbag sah, war mir klar, dass wir einen zweiten Versuch wagen sollten. Zumal wir mit den Pattydoo-Videos ja schon bei der Wendy-Tasche gute Erfahrungen gemacht hatten.

Soweit zur Motivation, jetzt zu den Hemmschuhen:
  • Fussellines Lunchbox sah soo toll aus, dass ich gleich Zweifel bekam, ob wir das auch so hinkriegen würden. Sie hat einen wunderschönen Stoff verwendet und dann noch Webbänder an genau den richtigen Stellen angebracht.
  • Das Wachstuch sollte nicht zu fest sein.
  • Meine Töchter stehen grade nicht zur Stoffauswahl zur Verfü-gung.
Ich musste mir also selbst ein Herz fassen und beschloss, erstmal eine ein-fache Variante ohne Webbänder zu nähen und Stoffe auszusuchen, die auch so gut aussehen würden. Da fiel mein Blick auf einen dunkelblauen weiß gemusterten Sternenstoff,  gerade nicht zu langweilig und nicht zu bunt. Und direkt danach winkte aus dem Schrank ein rot-blau-weißes, dünnes Wachstuch mit maritimen Motiven.

Gesehen, zugeschnitten: Die Länge des Stoffstückes passte mit 72 cm genau zweimal auf die 1,50 m Stoffbreite. Na, dann nähe ich doch gleich zwei!
Beim Motiv-Wachstuch aufgepasst: in welche Richtung muss ich zuschneiden, damit das Motiv nicht querliegt? Okay, diesmal geht es nicht quer, schwuppdiwupp fertig. Im Stoffbruch die Ecken für den Boden ausgeschnitten, da schwante mir was: wenn man den Motivstoff im Stoffbruch faltet, liegt die eine Seite falsch herum! Und nun? Ich fand, dass es dem hübschen Stoff nicht gerecht wird, wenn eine Seite auf dem Kopf steht und habe ihn im Stoffbruch durchgeschnitten. Das Wachs-tuch franst ja nicht, das konnte ich knappkantig zusammensteppen. Bloß blöd, dass durch die Naht unten jetzt auch die Wasserdichtigkeit gelitten hat. Julia hatte die Idee, wie bei Regenhosen einfach ein Klebeband über die Naht zu kleben, das gab dem Boden gleich noch mehr Stand.

A propos Stand, den Baumwollstoff habe ich mit Vlieseline H 250 verstärkt. Und Fusselline hat recht: das Absteppen der Kanten gibt nochmal mehr Stabilität. Vor diesem Kunststück hatte ich erst etwas Respekt, aber bis auf die Ecken, wo man umdrehen muss, ging es wirklich gut. Und bei den letzten beiden Ecken der zweiten Tasche klappten auch die schon viel besser. Ich sag's doch: "Serie bringt's!" 

Als ich voll Stolz mit den beiden Taschen nach oben kam, sagte mein Sohn: "Oh, die sind gut! Da könnte ich auch eine gebrauchen!" - was will das Herz mehr?


Nachtrag:
Das Nähen hat so viel Spaß gemacht, dass ich gleich weiterma-chen wollte. Schon so lange liegt hier ein süßer Stoff mit Wald-tieren herum, aus dem ich immer gerne etwas nähen wollte, aber noch keine gute Idee hatte. Und ein passendes Wachstuch mit roten Herzchen war auch schnell ge-funden.

Bei den Kommenta-ren zu Pattydoos An-leitung gibt es wel-che, die sich das Ab-nähen der Kanten sparen. Tatsächlich ist dieser Arbeits-schritt nochmal ein zusätzlicher Aufwand und die Ecken kniff-lig, aber ich finde, dass das gerade den Reiz dieser Lunchbag ausmacht. So kriegt das Ding Form! Weil ich wieder gleich zwei Exemplare nähen musste ;-), habe ich die beiden Varianten mal nebeneinander gestellt. Ganz schöner Unterschied, findet Ihr nicht?


Samstag, 22. Oktober 2016

für die nächsten Geburtstage: Brotkörbchen Anton


Habe gerade das Pa-ket für meine Schwe-ster in den Briefka-sten gesteckt, da ste-hen schon die näch-sten Geburtstage an: meine Kollegin hat Geburtstag, da muss ich Montag was Hüb-sches mitbringen. Spontan fiel mir der Brotkorb  Anton von Phi und Lu ein, dazu noch zwei Brettchen von Remember. Das ist etwas, was man gebrauchen kann, und es macht irgendwie schöne Stimmung - so hoffe ich jedenfalls.

Den Anton gibt es auch bei "Das mach ich nachts" und da natürlich mit "Soft und Stable". Nachdem die Tasche neulich damit so schön geworden ist, wollte ich das gleich nochmal probieren.
Julia half mir beim Stoffaussuchen. Und weil ich mich nicht entscheiden konte, habe ich einfach gleich zwei genäht. Ich habe die einfache Variante genommen, dann kann man das Körbchen auch für andere Dinge ver-wenden, z.B. Nüsse im Advent.

Das Nähen ging gut und hat Spaß gemacht. Ich hadere noch ein bisschen mit den Fältchen, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.

Meinem Mann haben die beiden Exemplare so gut gefallen, dass er sie sich sogar als Geschenk für seine Kollegin vorstellen kann. Da sind wir nämlich heute Abend zur Party eingeladen - ganz was Besonderes für uns. Na, dieses Kompliment macht mich besonders stolz! Also sind wir jetzt für beide Geburtstage gerüstet. 


 


Marmeladenabbau ;-)

Das mit dem Brotkörbchen Anton fand ich so eine besonders gute Geschenk-Idee, weil man dazu super ein oder zwei selbstgemachte Marmeladen verschenken kann. Das ist ein Beitrag zu einem schönen, gemütlichen Herbstfrühstück, vielleicht tue ich noch einen schönen Tee dazu.

Natürlich muss ich auch meinen Mann überzeugen, dass ich nicht wie seine - von uns heißgeliebte - Oma mit Millionen Marmeladegläsern im Keller enden werde.

Meine praktischen Klebeetiketten, die ich wie von einem Tesaabroller nehmen konnte, sind leider ausgegangen - warum bloß? 
Also habe ich ein paar hübsche Etiketten ausgedruckt. Hier habe ich was Witziges gefunden, was sich "Etiketten-Wahnsinn" nennt. Wahrscheinlich genau das Richtige für eine Frau, die dem Marmelade-Wahnsinn verfallen ist.

Tja, dann musste ich natürlich noch ein paar Stoffdeckelchen sticken. Und was für ein Zufall, gerade hat-te Emblibrary wieder Happy Hour und da waren doch noch ein paar "Canning Jar Covers" auf der Wish List, die ich nun für den halben Preis er-stehen konnte. Habe gleich drauflos ge-stickt. Das Sticken ging prima! 

Was nicht so prima ging, war das Zu-schneiden der Kreise. Ich finde es immer so schwierig abzuschä-tzen, wie groß die Dinger sein müssen, damit sie auf dem Marmeladeglas we-der wie ein Maxirock noch wie "oh, das war wohl ein bisschen knapp mit dem Stoff" aussehen. Also habe ich brav mit Ser-vietten ausprobiert und mir quasi Muster gemacht. Dann so gefaltet, dass ich einen Mittelpunkt hatte und den auf die vermutete Mitte der Stickerei gelegt, markiert, ausgeschnitten. Das hätte jetzt doch eigentlich perfekt passen müssen oder? Tja, ich habe bei den meisten Gläsern einfach hinterher mit der Zackenschere noch nachgeschnitten - was soll's.

Jetzt sind sowohl das Mitbringsel für die Geburtstagsparty heute Abend als auch das Geschenk für meine Kollegin für Montag fertig. Ich bin begeistert! Da kann die Party doch steigen!

P.S. Habe die ver-mutlich letzten Him-beeren für dieses Jahr gepflückt. War immer noch pracht-voll - nicht mehr ganz so viele, aber für ein paar Gläser wird es noch reichen. Aller-dings waren durch den Regen einige schon mit Schimmel befallen. Na ja, bei der Ausbeute darf ich wirklich nicht klagen :-)